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Herzlich Willkommen in meiner Movie - Ecke. Hier werde ich aktuelle, aber auch ältere Filme aus jedem Genre kritisieren und meine persönliche Meinung abgeben. Kommentare sind jederzeit erwünscht, denn Eure Meinungen zählen!!! Als Filmfanatiker und Filmdebatierer diskutiere ich schon seit Jahren jegliche Filme. Nun habe ich beschloßen dies öffentlich zu tun

Alter: 28
 


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The Avengers

Nachdem, ich jetzt schon einige Klassiker bzw nicht allzu aktuelle Filme kritisiert habe, dachte ich mir, dass die Zeit reif ist einen Film von diesem Jahr zu diskutieren: ''The Avengers''. Einer der meist erwarteten Filme dieses Jahres war die Superhelden Fusion verschiedener Marvel Charaktere, in einem bombastischen Film.

Der Film wurde das erste mal im Abspann des 2008 Blockbusters ''Iron Man'' angedeutet und mit dieser Tradition endeten auch ''Der unglaubliche Hulk''(2008), ''Iron Man 2''(2010), Thor(2011) und schließlich ''Captain America - The First Avenger''(2011). Nach guten, über durchschnittlichen, bis hin zu schlechten ''Build up - Filmen'', waren meine Erwartungen an diesen Film mächtig herruntergeschraubt. Meiner Meinung nach waren lediglich der erste Iron Man und Thor sehenswert, wohingegen Iron Man 2 und Der unglaubliche Hulk in Ordnung waren, aber eben nicht spektakulär. Da Captain America schlicht und ergreifend schlecht war, probierte ich meine Vorfreude zurückzuhalten. Doch dann hörte ich einen Namen: Joss Whedon, das Genie hinter Buffy, Angel, Firefly und Dollhouse. Plötzlich machte es komplett Sinn, diesem Film eine Chance zu geben, denn Joss Whedon ist auf seinem Gebiet (Qualitativ Hochwertige Trash/Action, mit einer gehörigen Portion Humor und gut geschriebenen Charakteren) ein Meister. Daher begab ich mich also ins Kino um den 2012 erschienen Kinofilm ''The Avengers'' zu schauen, der sowohl von Joss Whedon geschrieben, als auch gedreht wurde.

Zum Inhalt: In The Avengers formiert der böse Ziehbruder von Thor, Loki(siehe Thor 2011) nach seinem Exil ein Bündniss mit einem Ausserplanetarischen Warlord, und bekommt eine Armee, die er nutzen will um die Erde zu erobern. Er benötigt jedoch noch den ''Tesseract''(siehe Captain America - The first Avengers 2011) um ein Portal zu erstellen, dass seiner Armee den Weg zur Erde bahnt. Nachdem das Artefakt aus den Händen der Geheimorganisation S.C.H.I.E.L.D.(sehe Iron Man 2 2010) entnommen ist, bleibt Director Fury(Samuel L. Jackson) nichts übrig als die Avengert Initiative zu starten und die einzigartigen Charaktere der Vorgänger Filme rekrutiert um ein Team von unwahrscheinlicher Macht zu erstellen, das Loki aufhalten muss. Das Team besteht aus Tony Stark alias Iron Man(Robert Downey Jr.), Dr.Bruce Banner alias Hulk(Mark Ruffallo), Steve Rogers aka(Captain America) und dem Halbgott Thor(Chris Hemsworth). Abgerundet wird das Team von den  S.C.H.I.E.L.D. Agenten Natascha Romanov alias Black Widow(Scarlett Johansson) und dem Bogenschützen Clint Barton(Jeremy Renner), der zunächst aus dem Bann Lokis(Tom Hiddleston) befreit werden muss...

Kritik: The Avengers ist all das was sich ein Comicfan erhoffen kann und ebenfalls ein unterhaltsamer Action Blockbuster für alle, die die Comics nie angefasst haben. Die Charaktere kommen deutlich mehr zur Geltung als in denVorgängerfilmen und allein die Actionszenen im Finale des Filmes stellen alles da Gewesene in den Schatten. Joss Whedon hat ein Händchen dafür wirklich jedem Charakter genug Screen Time zu geben und jeder hat hier seinen ''Shining Moment''. Die Dialoge sind klasse, erst Recht wenn diese extrem unterschiedlichen Charaktere, von denen einer egozentrischer, als der andere ist, aufeinander treffen und sich nicht nur Kämpfe, sondern auch heftige Wortgefechte liefern.Aus der Avenger Riege strahlt natürlich wieder Robert Downey Jr. als Iron Man hervor, der für eine Menge Witz, Arroganz und Coolness sorgt und wieder einmal zeigt, dass Robert Downey Jr. ein exzellenter Schauspieler ist. Ausserdem bekommt Scarlett Johansson's Charakter ''Black Widow'' mehr Screen Time als in Iron Man 2 und ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern ein echt tougher Charakter. Es gibt eine Neubesetzung für Bruce Banner/Hulk, der zuvor von Edward Norton gespielt wurde. Normalerweise hasse ich Neubesetzungen, aber neben The Dark Knight(Maggie Gyllenhall anstatt Katie Holmes) ist The Avengers einer der wenigen Filme bei dem es gut gelingt. Mark Ruffalo ist ein genialer Schauspieler, der sich geradezu in der Rolle des Dr Banners verliert. Alle anderen machen auch einen Superjob mit ihren Charakteren, doch DIE Überraschung dieses Filmes stellt für mich Tom Hiddleston als Loki dar. Der Mann kann schauspielern. Er stiehlt die Show in jeder Szene in der er zu sehen ist. Ein weiteres plus ist Der Hulk in diesem Fim, der nicht nur toll animiert ist(Motion Capturing dieses mal), sondern einfach  mal ein paar der besten Szenen abbekommen hat. Die 3D Effekte haben mich nach Ewigkeiten und Überdosis von 3D in Drecksfilmen, endlich mal überzeugt, was ich dem Film hoch anrechne. Alles in allem ist The Avengers eine mehr als gelungene Comicverfílmung mit tollen Charakteren, gelungener Action und coolen Sprüchen . Es sei beibemerkt, dass man wieder bis zum Abspann warten sollte, da sich wieder eine Fortsetzung anbahnt. Ich gebe dem Film ein ''A''.

Wie fandet Ihr diese Kritik? Wer ist Euer Lieblingsavenger? Und haltet Ihr eine Fortsetzung der Avengers für sinnvoll?

27.8.12 11:55, kommentieren

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Star Wars (Episode 4: A new Hope)

Der Blog, war 2 Tage down, daher geht es erst heute weiter. Ich hatte das Gefühl, dass es Zeit ist sich mit Trilogien auseinander zu setzen. Und womit könnte man besser starten, als mit einer der bekanntesten und erfolgreichsten aller Zeit. Ja, richtig es geht los mit Star Wars (Den Beinahmen erwähne ich jetzt nicht nochmal, denn ursprünglich hieß der Film weder Episode 4, noch a new hope). Also los gehts. Es war einmal vor langer Zeit in einer fernen Galaxis, als George Lucas noch bei Trost war...

Zum Inhalt: Angesiedelt in einer fernen Galaxis, erzählt der Startschuss der Trilogie die Geschichte des Farmjungen Luke, der auf dem Sandplaneten, Tatooine ein langweiliges Leben mit seinem Onkel Owen und seiner Tante Beru führt. Luke träumt davon, eines Tages Kampfpilot der Rebellenallianz zu werden, der einzigen Instanz, die dem galaktischen Imperium(das beinahe die ganze Galaxis, durch Gewalt unter Kontrolle gebracht hat) Parole bieten kann. Sein Onkel ist nicht begeistert von Lukes Wunsch, da er nicht möchte, dass ihn das gleiche Schicksal ereilt, dass einst seinem Vater wiederfahren ist. Nach dem Kauf 2er Droiden, die im Haushalt helfen sollen, überschlagen sich die Ereignisse: einer der beiden hat eine Nachricht der entführten Prinzessin Leia von Alderaan, die an den Jedi Ritter Obi Wan Kenobi gerichtet ist. Lukes alter Erimiten - Freund Ben, gibt sich als der besagte Obi Wan zu erkennen, möchte Luke in die Wege der ''Macht'' einführen, aus ihm einen Jedi machen und die Prinzessin retten. Nach der Ermordung seiner Tante und seines Onkels durch das Imperium hält Luke nichts mehr auf der Farm und er macht sich mit Ben und den beiden Droiden auf den Weg. In einer Kneipe heuern sie den kriminellen Schmuggler Han Solo und seinen Copiloten Chewbacca an, sie nach Alderaan zu bringen, doch die Prinzessin befindet sich auf dem Todestern, der Kampfstation des Imperiums und in der Gewalt der rechten Hand des Imperiums, Darth Vader...

Kritik: Der Film ist ein Klassiker und zeitlos. Doch was macht Star Wars so besonders? Zum einen Der Mix verschiedener Genres(Science Fiction, Action, Drama und ein wenig Humor). Darth Vader ist einer der bedrohlichsten Schurken, die die Filmgeschichte je gesehen hat. Desweiteren ist Han Solo zu erwähnen, der als Antiheld fungiert und als Beispielfigur für spätere vergleichbare Figuren dient(zB Sawyer aus Lost). Der Soundtrack hat selbst Kultstatus erreicht und ist großartig von John Williams komponiert worden. Die ''verbesserte Version'' dieses Filmes möchte ich nur kurz erwähnen.(DRECK!!!!!!!)Warum? Naja hier ein Beispiel( Eine von Han Solos ersten Szenen zeigt ihn, wie er einen Kopfgeldjäger, der hinter ihm er ist kaltblütig erschießt, was seine Wendung zum Antihelden umso wirksamer macht. In der ''remastered'' Version schießt der Kopfgeldjäger zuerst. Alles in allem ist Star Wars ein fantastischer Abenteuer Sci Fi Film, den man mit nichts vergleichen kann, der aber Vorlage für viele andere Filme werden sollte. Ich gebe der Originalversion ein ''A'' und der überarbeiten ein ''B''

Wie fandet ihr diese Kritik? Und was ist euer liebster Star Wars Film?

1 Kommentar 30.8.12 14:08, kommentieren

Star Wars (Episode 5: The Empire Strikes Back)

Nach dem phänomenalen Auftakt einer spektakulären Saga, kommt der Teil, der die Star Wars Reihe für immer zum Kult machen sollte und sich seither als der erfolgreichste Teil der Reihe etabliert hat. Der Film erschien 1980 und das Drehbuch stammt erneut von George Lucas. Regie hat dieses mal jedoch Irvin Kershner geführt. Also legen wir los. Möge die Macht mit euch sein.

Zum Inhalt: Nach der Zerstörung des Todessterns befindet sich die neue Rebellenbasis auf dem Eisplaneten Hoth. Darth Vader, der voller Zorn auf der Suche nach Luke ist, startet einen Frontalangriff auf den Planeten und zwingt die Rebellen in die Flucht. Nach gescheiterter Schlacht, aber gelungener Evakuierung, begibt sich Luke auf den Weg ins Dagobah System um dort vom Jedi Meister Yoda ausgebildet zu werden. Han Solo, Chewbacca, C3PO,R2D2 und die Prinzessin Leia flüchten quer durch die Galaxis um dem Imperium zu entkommen. Sie peilen den Wolkenplaneten Bespin an, um einen alten Freund Solos, Lando Carlissian(Billy Dee Williams) zu treffen und Schutz zu erhalten. Leider hat dieser bereits einen Deal mit dem Imperium gemacht, die Truppe auszuliefern und Han Solo, den Kopfgeldjägern Jabbas' auszuliefern. Luke, der sich mitten in seinem Training befindet muss sich nun entscheiden, dieses zu Ende zu bringen oder der Provokation Vaders nachzugeben und seine Freunde zu retten, doch ein Geheimnis, das bald entlüftet wird, verändert alles...

Kritik: The Empire Strikes Back ist eine gelungene Fortsetzung zu Star Wars und übertrifft diesen sogar. Die Eröffnungsschlacht auf Hoth erstellt die Grundathmosphäre des Films, in dem unsere Helden eine Niederlage nach der anderen erleben müssen. Zum altbekannten Cast stoßen Billy Dee Williams als Lando Carlissian und Frank Oz als die stimme von Yoda dazu. Der Film hat eine der bedeutensten Wendungen der Filmgeschichte, atemberaubende Aufnahmen, eine riesige Phantasie und ist meiner Meinung nach ohne Frage der beste Teil der Reihe. Ich gebe diesem Film ein ''A''

Wie fandet ihr diese Kritik? Und welche Fortzsetzung einer Filmreihe fandet Ihr besser als den ersten Teil?

31.8.12 10:40, kommentieren

Star Wars (Episode 6: Return of the Jedi)

Der finale Teil, der Star Wars Trilogie ist heute dran. Doch kann der Film mit den Vorgängern mithalten?Der1983 erschienene Film wurde wieder einmal von George Lucas geschrieben, Regie führte Richard Marquand. Na dann, gehen wir es mal an!

Zum Inhalt: Nach den Ereignissen des letzten Teils, starten Luke(Mark Hamill), der mittlerweile ein Jedi Ritter geworden ist und seine Freunde: C3PO, R2D2, Chewbacca, Lando Carlissian und Prinzessin Leia einen versuch Han Solo (Harrison Ford), der immernoch in Carbonit eingefroren ist, aus den Klauen  von Jabba the Hut zu befreien. Nachdem dies gelingt warten jedoch erneut Probleme auf unsere Helden: Der Imperator persönlich begibt sich auf den zweiten Todesstern und möchte Darth Vader(Lukes Vater), dazu benutzen Luke auf die dunkle Seite der Macht zu bringen. Während sich Luke den beiden stellt, greift ein Teil der Rebellen den Schild des Todessterns auf dem von Ewoks bewohnten Waldmond Endor an um der Fliegerstaffel freie Bahn für einen Frontalangriff für auf den zweiten Todesstern zu sichern.

Kritik: Der letzte Teil der Saga spaltet die Generationen. Es gibt einiges, dass gelungen ist, aber auch ein paar Makel.Gut gelungen ist vor allem das Intro in Jabbas Palast, indem man ihn endlich sieht(Episode 4 ''remastered'' zählt nicht ). Die besten Szenen finden allerdings auf dem Todesstern statt, da Luke in seiner Wut, seinem Vater immer ähnlicher wird und die Charaktermomente zwischen Vader, Luke und Imperator mit zu den wertvollsten der Staffel zählen. Nach dem Sieg über das Imperium hat man ein befriedigendes Gefühl(diesmal sogar mehr in der ''remastered Version'', da sie einen besseren Score hat und man sieht, wie auch andere Planeten den Untergang des Imperiums feiern). Nun jedoch zu den Problemen, die ich mit dem Film habe. Wie können die kleinen Ewoks, eine Armada von Sturmtruppen töten? Und wieso ist das Imperium besiegt, nur weil der Todesstern geplatzt ist(hatten wir doch schon mal). Liegt es daran, das der Imperator sich darin befand? Aber selbst wenn, es gibt doch noch etliche Sternenzerstörer...

Alles in allem ist Return of the Jedi aber ein solider Abschluss, einer fantastischen Trilogie. Ich gebe dem Film ein ''B plus''

Wie hat Euch diese Kritik gefallen?  Und was ist euer liebster Abschluss einer Filmtrilogie?

1 Kommentar 1.9.12 10:31, kommentieren

Batman Begins

Da wir ja jetzt schon im Trilogie - Fieber sind , dachte ich mache ich mit einer weiter, die für mich nach mehrfachen Grübeln, als eindeutig beste aller Zeiten abschneidet. Über Christopher Nolan, einem meiner liebsten Filmemacher könnte ich Seiten lang schreiben und eigentlich wollte ich mit einem anderen seiner Filme anfangen, doch was soll ich sagen; es hat mich halt so überkommen. Das Genre Batman wurde ja erstmals von Tim Burton düster dargestellt, um es interessanter zu machen als alle vorherigen Versuche, doch Joel Schumacher tötete das Genre mit ''Batman Forever'' und dem noch grausameren ''Batman und Robin''. Da war die Idee einen realistischen Batman dem Zuschauer zu präsentieren mehr als nötig, doch die Umsetzung fraglich. Christopher Nolan sollte dies mit diesem Startschuss gelingen. Neben der Tiefe der Charaktere und der realistischeren Story geben auch Tolle Schauspieler faszinierende Leistungen ab. Zu dem Ensemble Cast gehört Christian Bale(Bruce Wayne/Batman), Michael Caine(Alfred Pennyworth),Morgan Freeman(Lucius Fox), Katie Holmes(Rachel Dawes), Liam Neeson(Ras Al Ghul), Gary Oldman(James Gordon) und Cillian Murphy(Jonathan Crane/Scarecrow. Der Film erschien im Jahre 2005 und wurde von Christopher Nolan und David S. Goyer geschrieben. Regie übernahm Nolan ebenfalls.

Zum Inhalt: Der Film erzählt die Geschichte, des jungen Milliardärssohn Bruce Wayne(Chrisitan Bale), der im jungen Alter die Ermordung seiner Eltern mitansehen muss. Zerfressen von Wut und Schuldgefühlen wächst Bruce in der Obhut seines Butlers Alfred(Michael Caine) zu einem zornigen jungen Mann heran, der nachdem er mit der Korruption seiner von Kriminalität zerfressenen Stadt, Gotham City konfrontiert wird, die Welt bereist um herauszufinden, wie er das Unrecht bekämpfen kann. Die ominöse und sehr extreme Gruppe um Ras Al Ghul(Liam Neeson) ''Legion des Schatten'' bildet Wayne zu einen wahren Kämpfer aus. Er ist jedoch nicht bereit ein Henker zu werden und verlässt nach heftiger Auseinandersetzung seinen Ausbilder. Zurück in Gotham erschafft er mit Hilfe seines Butlers und einem engen Vertrauten seiner Eltern, dem Wissenschaftler Lucius Fox(Morgan Freeman), sein alternatives Ego, Batman, das auf seiner Angst vor Fledermäusen basiert. Als Gotham Ziel einer terroristischen, aber bekannten Macht wird, muss Bruce sich mächtigen Gegnern stellen um der Beschützer Gothams zu werden.

Kritik: ''Batman Begins'' ist ein fantastischer Film, den ich persönlich nicht als Comicfilm durchgehen lassen kann, was nicht schlecht ist. Der Realismus des Films ist das was ihn so besonders macht. Chritopher Nolan hat bewiesen, dass man Comics als Vorlage für einen gelungenen, realistischen Action/Thriller nehmen kann, der großartiger nicht besetzt hätte seien können. Die Trainingssequenen von Bruce Wayne zählen zu den absoluten Highlights des Films. Christian Bale ist der beste und tiefgründigste Batman aller Zeiten und spielt diesen mit sehr viel Emotion. Michael Caine als Alfred ist eine Besetzung die besser nicht hätte seien können. Er schafft es eine gesunde Mischung aus Gefühl und Humor zu überliefern und ist für mich der perfekte Alfred. Weitere grandiose Leistungen kann man Liam Neeson als Ras al Ghul und selbst Morgan Freeman in einer Nebenrolle zuschreiben.

Alles in allem ist der Film ein gelungener Startschuss in eine neue Ära des Comicfilms, der sich schauspielerisch und storymässig auf einem sehr hohen Niveau befindet. Der Soundtrack von Hans Zimmer ist ebenfalls zu erwähnen und verleiht dem Film eine epische Note. Im gesamten gebe ich dem Film ein ''A-''

Wie fandet ihr diese Kritik? Und welcher Schauspieler ist für euch der ''wahre'' Batman?

1 Kommentar 2.9.12 18:09, kommentieren

The Dark Knight

Bei Fortsetzungen in Hollywood passiert es sehr häufig, dass man sich die Frage nach dem ''WARUM?!'' stellt. Viele Versuche einen Kultfilm fortzusetzen und ihn in eine Filmreihe zu etablieren scheitern kläglich. Da ist es sehr erfreuend, zu sehen, dass es auch anders geht. The Dark Knight ist ein 2008 erschienener Film, bei dem erneut Christopher Nolan Regie geführt hat.  Das Drehbuch wurde diesmal neben Christopher Nolan und David S. Goyer auch noch von Jonathan Nolan mitgeschrieben. Zum Cast zählen neben bekannten Gesichtern wie Christian Bale(Bruce Wayne/Batman), Michael Caine(Alfred Pennyworth), Morgan Freeman(Lucius Fox) und Gary Oldman(James Gordon) diesmal auch Neuzugänge. Zu diesen gehören Heath Ledger(Joker), Aaron Eckhart(Harvey Dent) und eine Neubesetzung für den Charakter der Rachel Dawes, die zuvor von Katie Holmes und diesmal von Maggie Gyllenhall verkörpert wird.

Zum Inhalt: Seit dem Batman erfolgreich mit dem aufrichtigen Ltd. James Gordon Gotham vor der Vernichtung bewahrte, arbeiteten die beiden zusammen um Gothams krimineller Unterweld den Garaus zu machen. Unterstützt wird Bruce dabei immernoch von seinem treuen Butler Alfred und Lucius Fox, der mittlerweile komplett in sein Geheimnis eingeweiht ist, für ihn die Geschäfte von Wayne Enterprises führt und ihn mit sämtlichen Gadgets, Waffen und Anzügen ausrüstet. Der strahlende, aufrichtige Staatsanwalt Harvey Dent, der nun mit Rachel Dawes liiert ist formt balt ein Bündnis mit Batman und Gordon um der Mafia den Gnadenstoss zu verpassen. Nach ersten Erfolgen taucht eine neue Bedrohung in Gotham auf,  die droht diese Stadt im Chaos versinken zu lassen: Der Joker. Nach mehreren Attentaten und Anschlägen wird Batman an seine moralischen Grenzen gebracht und wird auf die Probe gestellt seine Prinzipien zu bewahren.

Kritik: The Dark Knight ist nicht nur eine gelungene Fortsetzung von Batman Begins, sondern übertrifft diesen bei weitem. Das liegt nicht nur an dem genialen, spannenden Plot, der wie eine Achterbahnfahrt nonstop Aufregung zu bieten hat. Die Castergänzungen und schauspielerischen Leistungen stellen das Vorangegangene in den Schatten. Allen voran Heath Ledgers fantastische Performance als Joker, die ihm Post Mortem einen Oscar eingebracht hat. Ledger hat den Joker nicht nur neu definiert, sondern macht ihn zum pernofizierten Chaos, der unaufaltsam wie ein Hurricane durch Gotham rast und eine blutige Spur hinterlässt. Desweiteren sticht Aaron Eckharts Performance als Harvey Dent ins Auge. Eine Besetzung, die nicht besser hätte sein können und dem Charakter mehr Tiefgang gibt als je zuvor. Maggie Gyllenhall fügt sich gut in die Rolle der Rachel Dawes ein(wobei ich normalerweise Neubesetzungen hasse). Sie liefert trotzdem eine solide Performance ab.Bale, Freeman und Caine sind wie immer spitze und Gary Oldman kommt als James Gordon wesentlich mehr zur Geltung als in Batman Begins, da man seine Rolle für diesen Film mehr ausgebaut hat und eben diese Tatsache ihm zu ein Paar der besten Momenten des Films(neben dem Joker) verhilft. Der Score von Hans Zimmer setzt ebenfalls noch einen drauf und ist schlicht und ergreifend Filmmusik auf dem höchsten Niveau. Ich gebe The Dark Knight ein ''A'', denn er schafft es einen intelligenten Thriller basierend auf Comicbasis mit genialem Schauspiel zu vereinen.

Wie fandet ihr diese Kritik? Und wer ist euer liebster Comicbösewicht?

1 Kommentar 4.9.12 00:45, kommentieren

The Dark Knight Rises

Mit Trilogien ist es immer sehr schwierig... Es gibt selten Trilogien in denen alle 3 Teile überzeugen(man siehe Spiderman, Fluch der Karibik, X-Men und Matrix). Das Christopher Nolan, der Meisterwerke, wie Memento, Prestige und Inception zu verantworten hat, sich der unfassbar schweren Herrausforderung gestellt hat eine Batman - Trilogie zu kreieren, ließ die Erwartungen für den letzten Teil (erst Recht nach ''The Dark Knight'') ins unermässliche steigen und ihn zu einem der meist erwarteten Filmen dieses Jahr machen. The Dark Knight Rises ist ein Action/Thriller aus dem Jahre 2012 und der abschließende Teil der Dark Knight Trilogie. Regie führte erneut Nolan und das Drehbuch wurde vom selben Autoren Team des Vorgängers (Christopher Nolan, David S. Goyer, Jonathan Nolan)geschrieben. Zum Cast schlüpfen erneut Christian Bale(Bruce Wayne/Batman), Michael Caine(Alfred Pennyworth), Morgan Freeman(Lucius Fox) und Gary Oldman(James Gordon) in ihre altbekannten Rollen. Der Cast wird diesmal durch 4 neue Hauptcharaktere ergänzt: Tom Hardy ist als Bane zu sehen, Hauptantagonist des Films. Anne Hathaway spielt Selina Kyle, eine mysteriöse ''Katzendiebin'', die Bruce Wayne den Kopf verdreht. Joseph Gordon Levit mimt den ergeizigen und idealistischen Cop, John Blake. Als neue Leiterin von Wayne Enterprises, Miranda Tate ist Marion Cotillard zu sehen.

Zum Inhalt: 8 Jahre ist es her seit dem Batman die Schuld für Harvey Dents' Verbrechen auf sich genommen und das Kostüm an den Nagel gehängt hat. Seit diesen Ereignissen wird der Harvey Dent Tag, als einer der wichtigsten Feiertage der Stadt gefeiert und unter dem Dent Act wurden über 1000 Verbrecher(ohne eine Chance auf Bewährung) eingebuchtet. Gordon arbeitet den jungen Polizisten John Blake ein und kämpft damit die Wahrheit für sich zu behalten. Bruce lebt mittlerweile schon lange seelisch und körperlich gezeichnet in den wiederaufgebauten Räumen von Wayne Manor. Jegliche Versuche von Alfred den ehemaligen Batman wieder zurück in ein normales Leben zu geleiten scheitern kläglich. Das Auftreten, der Diebin Selina Kyle, sowie ein Schrecken den Gotham nie gekannt hatte, ausgehend vom Terroristen Bane, motvieren Bruce Wayne das Kostüm wieder anzuziehen um seine Stadt zu verteidigen. Doch ist der gebrochene Mann immernoch der dunkle Ritter und in der Lage sich diesem Terror zu stellen?

Kritik: Wie bereits erwähnt waren die Erwartungen an diesen Teil erst recht nach seinem grandiosen Vorgänder unrealistisch hochgeschraubt, warum einige meiner Meinung nach auch ziemlich unzufrieden sind. Ich persönlich bezeichne den Film als den besten Teil der Reihe. Der Plot ist vielschichtig, hat meiner meinung das beste Intro der Trilogie und 4 neue Charaktere, die alle funktionieren. Allen voran Anne Hathaway als Selina Kyle überzeugt großartig, was für mich eine echte Üerraschung ist. Die Frau hat mitunter ein Paar der besten Dialogstellen abbekommen. Bane ist ein wahnsinnig toller Bösewicht. Nein, er ist nicht der Joker; soll er aber auch nicht. Das Schauspiel Heath Ledgers bleibt zwar unerreicht, doch trotzdem und das kann man mit Recht behaupten ist Bane die größte Bedrohung, der sich Gotham je stellen musste. Hardys' Schauspiel beschränkt sich hier lediglich auf seine Augen, seine Stimme und der Körpersprache, jedoch reicht das aus um ihn authentisch wirken zu lassen. Joseph Gordon Levitts Charakter ist ebenfalls wahnsinnig gut geschrieben und passt perfekt in die Reihe hinein. Einige Charakterwendungen des Films sorgen für echte Überraschungen. Star des Films ist jedoch ganz klar Christian Bale, der diesmal Bruce Wayne so viel Gefühl verleiht, wie nie zu vor und mal wieder oscarreif in der Rolle aufgeht. Die Szenen zwischen Bale und Caine zählen zu den emotionalsten der Reihe. Der Soundtrack setzt auch diesmal tatsächlich nochmal einen drauf und so ist zB der Theme Song für Selina Kyle wahnsinnig passend für  ihren Charakter geschrieben. Zum Plot werde ich nicht wirklich viel spoilen, jedoch gibt es 2 Szenen in diesem Film, die für reine Gänsehaut sorgen und die letzten 5 Minuten des Films bescheren das beste Filmende seit Inception. Es gibt eine Szene die ich sehr gerne vielleicht 2 - 3 Minuten länger gesehen hätte, aber viellecht ist das ja im Director's Cut möglich(hoffentlich/Daumen Drück!!!!). Bei einer Laufzeit von 164 Minuten ist der Film mit Abstand der längste der Reihe und trotzdem fühlt er sich nicht zu lang an. Ich gebe dem Film ein ''A'', da er nicht nur ein mehr als würdiger Abschluss einer brillianten Trilogie ist, sondern auch eigenständig ein mehr als sehenswerter Film, mit einem dramatischen und hochspannenden Plot, tollen Charaktermomenten und einem großartigen Finale. Ich sage ''Danke Mr. Nolan''

5.9.12 19:54, kommentieren