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Herzlich Willkommen in meiner Movie - Ecke. Hier werde ich aktuelle, aber auch ältere Filme aus jedem Genre kritisieren und meine persönliche Meinung abgeben. Kommentare sind jederzeit erwünscht, denn Eure Meinungen zählen!!! Als Filmfanatiker und Filmdebatierer diskutiere ich schon seit Jahren jegliche Filme. Nun habe ich beschloßen dies öffentlich zu tun

Alter: 29
 


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Blog

MOVIE ECKE

So, nach mehreren Bitten und Ratschlägen ist er hier nun: Der Movie Blog. Ihr seid filmbegeistert? Ihr möchtet Kritiken zu neuen Filmen lesen? Dann seit Ihr hier zu 100% richtig. Künftig werde ich hier neue, aber auch Klassiker loben oder durch die Mangel nehmen. Da Humor meiner Meinung nach sehr wichtig ist, wird dieser hier sets mit eingebracht. Viel Spaß wünsche ich Euch. Ps:

Kommentare sind nicht nur erlaubt, sondern stets erwünscht, denn hier geht es nicht nur um meine Meinung, sondern auch um Eure.

1 Kommentar 21.8.12 14:40, kommentieren

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SOUL KITCHEN

So, hier wie versprochen, meine erste Filmkritik. Viele wundern sich vielleicht, wieso ich gerade mit Soul Kitchen anfange und mir weder einen aktuellen Kinofilm vornehme, noch einen Klassiker ala Star Wars, oder Rocky bespreche. Soul Kitchen wird heute besprochen, da es zum einen der letzte Film ist, den ich gesehen habe und erst kürzlich zum Geburtstag geschenkt bekommen hat; es ist gleichzeitig auch der Film, der es geschafft hat mein Vertrauen in das deutsche Kultkino (was schon echt schwer geschwächt war) wieder neu zu entflammen.

 Soul Kitchen ist eine Filmkomödie von 2009 von Fatih Akin, der nicht nur Regie führte sondern zusammen mit Hauptdarsteller Adam Bousdoukos das Drehbuch geschriebenhat.

Zum Inhalt: Der Film handelt von dem griechischen Imbiss/Lokalbesitzer Zinos Kazantsakis, der in seiner ''Soul Kitchen'' banale Gerichte für den reinen Hunger serviert und den Laden mit dem Oberkellner Lutz, der ebenfalls in einer Rockband spielt und der Kellnerin Lucia trägt. Hinzu kommt der Schmarotzer ''Der Kapitän'' der sich im Hinterzimmer der Soul Kitchen eingenistet hat und obwohl er immer am meckern ist und nicht einen Cent Miete zahlt, ein fest eingegliedertes Mitglied der ''Familie'' ist. Als Nadine, Zinos'
Freundin beruflich für längere Zeit nach China fliegt, beginnt der verrückte Plot. Illias, ewiger Gambler und kleinkrimineller Bruder von Zinos bekommt Freigang aus dem Gefängnis, unter der Bedingung sich eine Beschäftigung zu suchen. Da er allerdings nicht wirklich arbeiten möchte, will er sich als Angestellter im Soul Kitchen eintragen lassen. Als ein kürzlich entlassener, exzentrischer Edelkoch beginnt in der Küche des Soul Kitchen zu arbeiten, entwickelt sich der Laden nach und nach zum Szenehit. Doch neben positiven Geschäftserfolg, Gigs von Lutz, Anbahnungen zwischen Lucia und Ilias bahnen sich bald probleme an: Ein Immobilienhai und alter bekannter Zinos, möchte ihm das Geschäft verderben um das Gebäude aufzukaufen und lässt nichts unversucht um dies zu erreichen. Hinzu kommt die schwierige Entscheidung Zinos seiner Freundin hinterherzureisen und ein Bandscheibenvorfall, den er aufgrund nicht vorhandener Versicherung nicht im Krankenhaus behandeln lassen kann...

Kritik:

Soul Kitchen ist ein genialer Film, der meiner Meinung nach jetzt schon Kultstatus hat. Das Drehbuch ist genial und mehr als kreativ, die Kameraeinstellungen sind mehr als gelungen und der Soundtrack rundet das ganze wundervoll ab und gibt dem Film eine Gewisse ''Coolness - Note''. Und genau das kommt dem Film zu Gute: Er versucht nicht cool zu sein, er ist es einfach. Das liegt ganz einfach an dem kreativen Drehbuch, den genialen Dialogen und vor allem einem Ensemble Cast, der bis in die kleinste Nebenrolle top besetzt und gespielt ist. Zu den Charakteren die man echt hervorheben muss zählen für mich neben Illias (gespielt von Moritz Bleibtreu) und Zinos (gespielt von Adam Bousdouk) definitiv Birol Ünel als exzentrischer Nobel Koch Shayn und Anna Bederke als toughe Kellnerin Lucia. Der Film macht einfach Spass und bringt deutschen Humor endlich mal wieder in einer tollen Produktion zurück, ohne das man sich schämen muss, seine Zeit zu verschwenden(man erinnere sich an die Nacht der lebenden Loser, der beschissener nicht sein könnte, wenn man eine gebrauchte Klopapierrolle an die Wand geschmissen hätte) Der Film ist auch nicht mit irgendwelchen Prosieben/ Comedy Produktionen, wie Funny Movie oder einem derartigen Dreck zu vergleichen, sondern könne sich auch internationalem Zuspruch erfreuen und ist neben ''Alles auf Zucker'' die beste deutsche Komödie, der letzten 8 Jahre.

Ich gebe dem Film ein ''A'', denn alles an dem Film stimmt und er gibt einem Lust ihn noch einmal zu schauen.

Was ist eure Meinung zu diesem Film? Wie fandet ihr diese Kritik? Und vor allem was ist eure lieblings deutschsprachige Komödie?

2 Kommentare 23.8.12 13:16, kommentieren

SAW

Eigentlich hatte ich mir diese Reihe für die Woche vor Halloween vorgenommen, doch war leider zeitlich verhindert. Doch hier bin ich wieder und starte durch mit dem Auftakt der erfolgreichsten Horrorfilm Reihe aller Zeiten. Da bleibt eigentlich nur noch eins zu sagen: I want to play a game.

Saw ist ein us-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahre 2004, bei dem James Wan Regie führte. Für das Drehbuch ist neben diesem auch Adam - Darsteller Leigh Whannell verantwortlich. Zum Cast gehören ausserdem noch Cary Elwes(Dr. Lawrence Gordon), Danny Glover(Detective David Tap), Ken Leung(Detective Stephen Sing), Monica Potter(Allison Gordon) und Michael Emerson(Zep Hindle)

Zum Inhalt: Völlig ahnungslos und ängstlich finden sich zwei einander unbekannte Personen angekettet in einem heruntergekommenen Badezimmer wieder. Nach kurzer ahnungslosigkeit werden dem Arzt Doctor Gordon und dem Fotographen Adam klar, dass sie Teil eines tödlichen Spieles des psychotischen ''Jigsaw Killers''geworden sind. Dieser bestraft die moralisch verwerflichen mit Fallen, in denen sie ihren Überlebenswillen unter Beweis stellen müssen. Lawrence Aufgabe ist es Adam zu töten um seiner entführten Familie den Tod zu ersparen, doch nichts ist so wie es scheint und dieses Spiel ist nur ein weiteres Teil eines noch größeren Puzzles...

Zur Kritik: Saw ist ein Film der auf keinen Fall für schwache Nerven ist. Explizite Gewaltdarstellungen sind Teil der gesamten Reihe. Jedoch macht ein hochintelligenter spannender Plot mit einem der besten Filmtwists, die ich je gesehen habe zu einem Genreklassiker. Schauspielerisch sticht zwar nur Danny Glover als verzweifelter Ermittler herraus, jedoch ist der Plot gut genug um das wieder wett zu machen. Die Schnitte und der Soundtrack steigern die Spannung noch zusätzlich und sind mittlerweile auch Kult geworden.

Ich gebe Saw ein A, da er trotz relativ schwachem Schauspiel ein Stück Horrorfilmgeschichte ist. Wie fandet ihr dies Kritik? Wer ist euer liebster Horrorfilmschurke?

17.11.12 18:06, kommentieren

Watchmen

Comicverfilmungen gibt es ja mittlerweile endlos viele. Doch wieviele davon richtig gut gelungen sind ist eine ganz andere Geschichte... Zack Snyder, der sicn bereits einen Namen durch den visuell überzeugenden "300" gemacht hatte stellte sich der Aufgabe eines der komplexesten Graphic Novels auf die Leimwand zu bringen. Watchmen ist ein auf dem Comic Roman von Alan Moore basierender Film aus dem Jahr 2009, bei dem Zack Snyder Regie führte. Das Drehbuch wurde von David Hayter und Alex Tse geschrieben. Zum Cast gehören Malin Ackerman( Laurie Jupiter/ Silk Spectre2), Billy Cudrup( Jon Osterman/ Dr. Manhattan), Mathew Goode( Adrian Veidt/ Ozymandias), Jackie Earl Haley( Walter Kovacs/ Rohrschach), Jeffrey Dean Morgan( Edward Blake/ The Comedian) und Patrick Wilson( Daniel Dreiberg/ Night Owl 2). Zum Inhalt: Watchmen erzählt einen alternativen Geschichtsverlauf, in dem maskierte Superhelden Einfluss auf die(erst recht amerikanische) Geschichte genommen haben. So wurden sowohl pookulturelle Ereignisse wie die Andy Warhold Ära und das Studio 54, als auch Kriegs - und Politikgeschichte z.B. Das Kennedy Attentat, die Nelkenrevolution,die Mondlandund und der Vietnamkrieg(der in dieser Version von den Amerikanern gewonnnen wurde)von Superhelden geprägt. Richard Nixon, der häufiger Unterstützung der Superhelden forderte, befindet sich nun in seiner 3. Amtszeit und ein Gesetz, das Superhelden verbietet, wurde verabschiedet. Während Adrien sein Kostüm an den Nagel hing und an die Öffentlickeit ging um mit Merchandising seiner ehemaligen Kollegen ein Imperium aufzubauen, arbeitet der "intelligenteste Mensch der Welt" zusammen mit Dr. Manhattan ( dem einzigen Superhelden, mit tatsächlichen, gottähnlichen Fähigkeiten), an einem Reaktor, der endlose Rohstoffe beschaffen könnte,was den kalten Krieg mit den Sovjets obsolet machen könnte und eine nukleare Bedrohung abwenden könnte. Laurie, die ebenfalls an die Öffentlichkeit gegangen ist, führt eine Beziehung mit Dr. Manhattan, gleichzeitig aber auch eine Affäre mit ehemaligem Team Mitglied,Daniel, der ebenfalls aufgrund der Illegalität von Superhelden nicht mehr aktiv ist und zurückgezogen lebt. Als der Comedian, der Soziopath der Gruppe im Ruhestand ermordet wird, ermittelt Rohrschach 1985 als einziger noch aktiver Superheld auf eigene Faust, da er glaubt, dass jemand gezielt Jagd auf ehemalige Superhelden macht. Seine Ermittlungen führen ihn dabei zu einer schrecklichen Erkenntniss. Kritik: Watchmen ist ein fantastisches Meisterwerk, das sowohl, visuell als auch storytechnisch mehr als gelungen ist. Die Charaktere sind allesamt sehr tiefgängig geschrieben und definieren das Wort "Superheld" neu. In diesem Film hat jeder Hauptvharaktere seine ganz eigene Moral, was vom Soziopathen,über einen Racheengel bis hin zu einem Übermenschen dem alles gleichgültig ist hinreicht. Erst recht das Finale ist mehr als moralisch fragwürdig. Stilistisch macht der Film alles richtig und hat einen der besten Soundtracks aller Zeiten. Einige Sequenzen wie zB das Intro und die Background Story von Dr. Manhattan sind szenisch und musikalisch zu wahrer Filmkunst gemacht worden. Alles in allem ist Watchmen ein intelektueller, politischer und stilistisch überragender Film, der von seinen unterschiedlichen Charakteren getragen wird und sehr viele moralische Fragen stellt. Ich gebe dem Film daher ein dickes, fettes A.

12.10.12 13:44, kommentieren

Pulp Fiction

Ich konnte es mir nicht nehmen lassen den Klassiker schlechthin zu kritisieren. Der folgende Film gehört zu meinen all time favourites. Warum? Das werde ich gleich ausführlich beschreiben.

Pulp Fiction ist ein Film aus dem Jahre 1994 und ist nach Reservoir Dogs der zweite Film, bei dem Quentin Tarantino sowohl das Drehbuch schrieb, als auch Regie führte. Der starbesetzte Kultfilm hat das Wort ''Cool'' neu definiert.

Zum Inhalt: Pulp Fiction erzählt in 3 Episoden, die nicht immer chronologisch richtig ablaufen, aber alle miteinander verbunden sind, die Geschichten des Mafiabosses Marsellus Wallace(Ving Rhames), seiner Ehefrau Mia(Uma Thurman), den beiden Auftragskillern Vincent Vega(John Travolta) und Jules Winnfield, so wie die des Boxers Butch Coolidge. Die Episoden diskutieren Themen wie Loyalität, Anspielungen auf die Popkultur, explizite Gewalt und Drogenkonsum.

Kritik: Pulp Fiction ist ein zeitloser Kultfilm, dem seit Entstehung ein Film nach dem anderen versucht hat nachzueifern, doch es gibt halt nur ein Original. Der Film lebt von seinen Dialogen, die besser nicht sein könnten und förmlich ''Tarantino'' schreien. Ob sich jetzt nun 2 Auftragskiller über das metrische System und Cheeseburger unterhalten oder ob sich ein Drogendealer mit seiner Freundin einen Beziehungskrach liefert, während im Nebenzimmer jemand beinahe an einer Überdosis ums Leben kommt; die Dialoge sind fesselnd, komisch, intelligent geschrieben und vor allem cool und ich meine so cool, dass sie für mich den Film tragen und zwar komplett. Schauspielerisch ist der Film großartig und bis in die kleinste Nebenrolle top besetzt zB Christopher Walken in einem etwa 7 minütigen Monolog über eine Golduhr. Eine Oscarreife Performance gibt Samuel L. Jackson ab und die Chemie zwischen ihm und Travolta stimmt einfach. Uma Thurman ist ebenfalls klasse, so wie Bruce Willis, dem seine Rolle gerade zu auf den Leib geschrieben wurde.Der Film enthält explizite Gewaltszenen und macht es einem trotzdem nicht schwer sich fast durchgehend unterhalten zu lassen, selbst wenn man schwache Nerven hat. Zum Beispiel schaffen es die Dialoge selbst nach einer Kopfschussexekution und einer Vergewaltigung Humor zu erzeugen, und das muss man erstmal schaffen. Desweiterin ist der Soundtrack dieses Films einer der besten, die es je in einem Film gab und stockt den Film gleich zusätzlich noch weiter auf.

Ich ziehe meinen Hut vor diesem Meisterwerk und natürlich belohne ich ihn mit einem ''A''.

Wie fandet ihr diese Kritik? Was ist euer Lieblingsfilm, indem Dialoge herrausstechen?

24.8.12 13:42, kommentieren

Southland Tales

Es gibt Filmemacher, bei denen man davon ausgehen kann, immer ein Meisterwerk zu bekommen und es gibt Richard Kelly. Der Regisseur und Drehbuchautor des Kultklassikers und Mindfuck ''Donnie Darko'' beweist hiermit auch in der Lage zu seien einen wahren Flop zu machen. Southland Tales ist ein Science - Fiction/Politik Satire Film aus dem Jahr 2006 bei dem Richard Kelly sowohl Regie führte, als auch für das Drehbuch verantwortlich ist.

Zum Inhalt: Der Film erzählt in 5 Episoden (a la Tarantino) die Geschichten des Promis Boxer Santaro(Dwayne Johnson), seiner Freundin Krysta Now(Sarah Michelle Gellar), seiner Ehefrau Madeline Frost Santaro(Mandy Moore), sowie dem an Amnesie leidenden Roland Taverner(Sean William Scott). Der Film spielt in einem alternativen Amerika, das nach Atombombenanschlägen zu einem perversen Überwachungsstaat geformt wurde und neomarxistische Gruppen sich bilden um zu rebellieren. Ein vernabter Irakkriegsveteran(Justin Timberlake) fungiert als Erzähler. Als sich mysteriöse Ereignisse überschlagen finden sich die Hauptcharaktere mit dem möglichen Ende der Welt konfrontiert, das durch schicksalhafte Ereignisse herbeigeführt werden könnte. Die Suche nach Antworten wirbelt jedoch immer wieder neue Fragen auf...

Kritik: Southland Tales ist ein sinnloser Film ohne Gleichen, der krankhaft probiert, jedes Genre einzugliedern und dabei fatal scheitert. Der Plot wirft viele Fragen auf(wie schon bei Donnie Darko),hat aber hierfür keine sinnvollen Antworten parat, sondern verheddert sich stattdessen in scheinphilosophischen Floskeln. Die Dialoge versuchen krampfhaft intelligent und teilweise lustig zu sein, versagen aber, da sie zum Teil substanzlos sind.  Die Laufzeit von 145 Minuten ist eine wahre Folter für den Zuschauer, der für seine Geduld nicht etwa belohnt wird, sondern mit einem Finale, dass schlicht und ergreifend geisteskrank ist konfrontiert wird. Nichts an diesem Film ergibt auch nur in irgendeiner Form Sinn und der Plot nervt einen dermassen, dass man den Wunsch hat, sich mit einem Hammer solange auf den Kopf zu hauen, dass man nicht mehr in der Lage ist dem Film seine Aufmerksamkeit schenken zu können. Der Film ist trotz tollem Cast ein reines Disaster und ist eine Zeitverschwendung hoch 10. Meiner Meinung ist Southland Tales, das Ergebnis eines Drogencocktails, gemixt mit geistigem Dünnpfiff und gehört zu den schlechtesten Filmen, die ich je sehen durfte. Ich gebe diesem Film ein ''F'' und rate euch ab, ihn euch anzuschauen.

Wie hat Euch diese Kritik gefallen? Und die heutige Frage, was ist der schlechteste Film, den Ihr je gesehen habt? 

1 Kommentar 26.8.12 22:29, kommentieren

Zombieland

In einer Welt in der man mit Zombiefilmen schlimmer zugekotzt wird, als mit reality - soaps, schafft es eine Komödie das im wahrsten Sinne des Wortes totgeglaubte Genre auf eine äußerst kreative und lustige Weise wieder zu beleben. Zombieland ist eine Filmkomödie von 2009, bei der Ruben Fleischer Regie geführt hat und dessen Drehbuch von Paul Wernick und Rhett Reese geschrieben wurde. Eine Filmkomödie mit Zombies? Kennen wir das nicht schon? Doch wer hier einen Abklatsch von Shaun of the Dead erwartet, irrt sich hier gewaltig.

Zum Inhalt: Zombieland erzählt die Geschichte von 4 mehr als unterschiedlichen Charakteren, die ihr bestes geben die Zombieapokalypse zu überleben. Dabei werden deren Namen(bis auf einen, aber erst am Ende des Filmes) nie genannt, stattdessen tragen sie Ortsnamen, die entweder ihr Ziel oder ihre Herkunft representieren.

Im Mittelpunkt steht Jesse Eissenberg als Columbus, der ein ängstlichen Phobiker spielt und seine Liste von Regeln aufgestellt hat, nach denen er sich richtet, um in einer von Zombies überrannten Welt zu überleben. Woody Harrelson mimt den Badass halb Redneck Tallahasse, der im Gegenxatz zu Columbus gerne auf Zombiejagd geht. Das Team wird abgerundet von Wichita (gespielt von Emma Stone) und Little Rock(gespielt von Abigail Breslin) als 2 toughe Schwestern, die sich als Trickbetrüger üben. Zusammen muss diese ungleiche Gruppe nun lernen einander zu vertrauen, über ihre Schatten zu springen, sich näher zu kommen und in erster Linie ums nackte Überleben zu kämpfen.

Zur Kritik: Zombieland ist definitiv eine mehr als gelungene Komödie, bei der die Action nicht zu kurz kommt. Die Charaktere sind hervorragend geschrieben und besetzt und es gibt nicht einen Charakter auf den man verzichten möchte, daher ist es schwer zu sagen wer hier am meisten hervorsticht; das Drehbuch bietet genug Raum für jeden einzelnen um einen ''Shining Moment'' zu haben und die Chemie untereinander stimmt verdamm gut. Der Film wechselt zwischen Komödie und Zombiefilm und Komödie hin und her, sodass man an bestimmten Stellen sogar die Zombies vergessen kann. Das Finale ist Actiongeladen und super in Szene gesetzt. Das Highlight des Films ist aber ein Cameo, das ich hier nicht verraten möchte, aber für eine Lacher sorgt und den Film nochmal hervorhebt.

Ich gebe dem Film ein ''A'', da er bei dem was er tun möchte, alles richtig macht, Lust auf mehr macht, interessante Charaktere, einen tollen Humor und ebenfalls eine ordentliche Portion Action liefert. Bei einer Laufzeit von knapp 90 Minuten ist der Film etwas kurz geraten; allerdings wre dies der einzige Kritikpunkt den ich an dem Film auszusetzen hätte.

Wie fandet ihr diese Kritik? Was haltet Ihr von Zombieland? Und vor allem, würdet Ihr euch über eine Fortsetzung freuen?

25.8.12 11:52, kommentieren